Die Ketzerbibel


Historischer Roman von Elisabeth Klee; Taschenbuch; 526 Seiten; Weltbild 2016; ISBN: 9783955698065

Pertuis – ein beschaulicher Ort in der Provence – im Winter des Jahres 1310: Auf dem spärlich besuchten Marktplatz kommt es zu einem dramatischen Zwischenfall. Nach einer Rangelei bricht eine halbverhungerte Bettlerin bewusstlos zusammen. Ein hinzueilender Mönch bringt die Besinnungslose in den örtlichen Beginenhof. Dort stellen die frommen Frauen fest, dass man die Bettlerin vor nicht langer Zeit geteert und gefedert hatte – eine überaus brutale Foltermethode …

Als die Unbekannte nach Tagen wieder zu sich kommt, leidet sie unter akuter Amnesie, kann sich nicht einmal mehr an ihren eigenen Namen erinnern. Doch trotz anfänglicher Bedenken nehmen Sie die Beginen in ihre Gemeinschaft auf und nennen sie fortan Danielle. Obwohl Danielle das Gedächtnis verloren hat, verfügt sie dennoch über erstaunliches Heilwissen. Als Wundheilerin ist sie bald am ganzen Ort bekannt und geschätzt. Als eine Bürgersfrau droht, bei der Geburt ihres Kindes zu sterben, eilt Danielle zu Hilfe und rettet durch einen kühnen Eingriff Mutter und Kind. Doch diese lebensrettende Tat wird für die junge Frau zur tödlichen Bedrohung: Man beschuldigt sie der Hexerei! Sie wird vor die Inquisition gebracht – und nur der junge Arzt Carolus nimmt sie vor dem wütenden Mob und der unmenschlichen Anklage in Schutz. Verzweifelt versucht Danielle, dem Geheimnis ihrer eigenen Vergangenheit auf die Spur zu kommen und so ihr Leben zu retten …

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