Das Testament
Roman von Grisham, John; Gebunden; 511 Seiten.
Der milliardenschwere Exzentriker Troy Phelan ist lebensmüde. Doch bevor er sich aus dem 13. Stock stürzt, verfasst er ein Testament, in dem er sein gesamtes Vermögen seiner der Familie bis dahin völlig unbekannten, unehelichen Tochter Rachel vermacht. Während die aufgebrachte Verwandtschaft das Testament anficht, versucht der Staranwalt Nate O’Riley die Erbin aufzuspüren. Doch wie eine Person finden, die als Missionarin im unzugänglichen brasilianischen Regenwald arbeitet?
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Der Gefangene
Sachbuch von John Grisham. Gebunden; 463 Seiten.
In der Tradition von Truman Capotes „Kaltblütig“ widmet sich John Grisham einem Kriminalfall, der erschütterndes Zeugnis ablegt über die Ungerechtigkeit eines modernen Rechtssystems. Brillant erzählt und getragen von großer Sympathie für seinen Helden, wird Ron Williamsons Schicksal zu einem packenden Thriller, der nicht mehr aus der Hand zu legen ist. Debbie Carter arbeitet als Bardame im »Coachlight Club« in Ada, Oklahoma. Sie ist beliebt bei den Gästen. Auch Ron Williamson, ehemaliger Baseballprofi und Stammgast im Club, sitzt oft bei ihr an der Bar. Eines Morgens wird die junge Frau vergewaltigt und erwürgt in ihrer Wohnung aufgefunden. Sechs Jahre später werden Ron Williamson und sein Freund Dennis Fritz aufgrund einer Falschaussage der Tat bezichtigt. Williamson wird zum Tode, Fritz zu lebenslanger Haft verurteilt. Beide beteuern ihre Unschuld. Elf Jahre verbringt Williamson unter grausamen und entwürdigenden Haftbedingungen in der Todeszelle. Kurz vor der Hinrichtung zeigt eine DNA-Untersuchung, dass weder Fritz noch Williamson die Tat begangen haben können. Sie werden freigesprochen. Der wahre Täter, damaliger Hauptbelastungszeuge der Anklage, wird wenig später verhaftet. Fünf Jahre nach seiner Freilassung stirbt Ron Williamson an den Folgen der Haft.
Bewertung: 4 1/2 Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Wäre das Buch Fiktion, spräche man von einem gelungenen Plot. So liest sich das Buch stellenweise mit einem mulmigen Gefühl über die Willkür von Justiz und Behörden.
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Die Farm
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 462 Seiten.
September 1952 in Arkansas: Der siebenjährige Luke wird während der Ernte auf den Baumwollfeldern Zeuge eines Mordes. Aus Angst, die brutalen Mörder könnten sich an ihm und seiner Familie rächen, schweigt er. Noch ahnt er nicht, dass die Ereignisse dieses Sommers sein Leben für immer verändern werden.
Bewertung: 1 Stern
Rezension von: Manfred
Rezension: Der langweiligste Grisham, den ich bisher gelesen habe. Der Roman plätschert vor sich hin, irgendwann passiert so nebenbei ein Mord, der allerdings niemanden so recht zu interessieren scheint, bis das Buch schließlich so endet wie es angefangen hat: Durch und durch langweilig. Am ehesten für jemanden, der sich für Baseball und Baumwolle interessiert.
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Die Liste
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 479 Seiten.
Ein junger Zeitungsreporter trägt mit exklusivem Material zur Aufklärung eines grausamen Mordes bei, woraufhin der Jubel groß ist. Doch als der mächtige Verurteilte in aller Öffentlichkeit das Leben der Geschworenen bedroht und Rache schwört, verstummen die Jubelrufe. Neun Jahre später kommt der Mörder frei und macht sich daran, seine Drohung in die Tat umzusetzen.
Bewertung: 3 ½ Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Ein weiterer Roman aus dem Bereich der Juristerei, dem Lieblingsthema von Grisham. Wenn man schon mehrere Bücher dieses Autors gelesen hat, sind die Parallelen zu anderen seiner Werke unüberseh- bzw. unüberlesbar.
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Die Schuld
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 447 Seiten.
Gefangen im weiten Netz der Korruption: Ein junger Pflichtverteidiger stolpert unversehens in einen Fall, der ihn zerstören oder zum Staranwalt machen könnte. Plötzlich sieht er sich den Machenschaften eines mächtigen Konzerns gegenüber und muss erkennen, dass er ein riskantes Spiel treibt. Die Schuld ist ein Muss für die Fans seiner größten Bestseller wie Die Firma oder Die Jury. Clay Carter ist ein junger Rechtsanwalt und er träumt von einer prestigeträchtigen und lukrativen Stelle in einer der großen Kanzleien. Stattdessen muss er sich schon viel zu lange und zu mühsam seine Sporen im Büro des Pflichtverteidigers verdienen. Nur zögernd nimmt er einen Fall an, der für ihn schlicht ein weiterer Akt sinnloser Gewalt in Washington, D.C., ist: Ein junger Mann hat mitten auf der Straße scheinbar wahllos einen Mord begangen. Doch als Clay sich routinemäßig mit dem Umfeld des Angeklagten befasst, stolpert er über eine Verschwörung, die seine schlimmsten Befürchtungen weit übertrifft. Aus dem einfachen Mordfall wird unversehens ein kompliziertes und gefährliches Verfahren gegen einen der größten Pharmakonzerne der Welt. Die Schadenssumme, um die es geht, ist gigantisch. Der Fall könnte Clay zerstören, sollte er jedoch Erfolg haben, wäre Clay am Ende des Verfahrens nicht nur ein reicher Mann, sondern über Nacht ein berühmter und gefürchteter Opferanwalt. Die Versuchung ist groß.
Bewertung: 4 1/2 Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Wer Grisham mag, und das sind sehr, sehr viele, der muss auch dieses Buch lesen. Schade nur, dass sich der Autor fast immer mit der Juristerei beschäftigt.
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Die Bruderschaft
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 447 Seiten.
Drei verurteilte Richter, die inzwischen selbst im Gefängnis gelandet sind, planen einen genialen Coup. Wenn alles klappt, haben sie für die Zeit nach dem Knast ausgesorgt. Sie sind gerissen und haben die richtigen Kontakte, aber ist ihre Strategie wirklich wasserdicht? Meisterhaft entwirft John Grisham ein raffiniertes Szenario, bei dem keiner seiner Helden ungeschoren davonkommt. Trumble, ein Gefängnis in Florida, gilt als Geheimtipp unter Kriminellen, ähnelt es doch eher einem Feriencamp als einem Hochsicherheitstrakt. Vor allem Kleindealer, Steuersünder und Wallstreet-Gauner sitzen dort ihre Strafe ab, außerdem drei ehemals angesehene Richter. Als „Bruderschaft“ treten letztere auf und machen die Gefängnisbibliothek kurzerhand zu ihrem neuen Arbeitsplatz. Dort übernehmen sie – selbstverständlich gegen Bezahlung – Rechtsangelegenheiten von Mitinsassen und sitzen regelmäßig zu Gericht über kleinere Verstöße innerhalb der Gefängnismauern. Weniger harmlos sind die infamen Erpresserbriefe, die sie gemeinsam verfassen und die ihnen beträchtliche Nebeneinkünfte bescheren. Bis sie eines Tages an das falsche Opfer geraten, einen mächtigen Politiker mit äußerst gefährlichen Freunden, der nicht den leisesten Zweifel an seinem lupenreinen Image aufkommen lassen darf. Von da an sind die Tage der Bruderschaft gezählt…
Bewertung: 4 ½ Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Wieder ein Volltreffer. Dieses mal jedoch anders rum. – Es sitzen Richter hinter Gittern.
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Der Verrat
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 430 Seiten.
Anwalt Michael Brock kämpft für das Recht der Armen und Obdachlosen und gegen das Kartell zynischer Machthaber. Michael Brock ist der aufsteigende Stern bei Drake & Sweeney, einer großen, einflussreichen Anwaltskanzlei in Washington, D.C. Das Geld stimmt, und die Aussichten auf eine Teilhaberschaft sind für den jungen Anwalt mehr als gut. Ein Leben auf der Überholspur, keine Zeit zum Stehenbleiben, keinen Augenblick zum Nachdenken, keine Zeit fürs Gewissen. Doch eine gewalttätige Begegnung mit einem Obdachlosen gibt seinem Leben eine unerwartete Richtung. Michael überlebt, der Geiselnehmer nicht. Wer war dieser Mann, was trieb ihn zu dieser Wahnsinnstat? Michael stellt Nachforschungen an, gräbt in der Geschichte des Mannes und findet ein schmutziges Geheimnis, in das die ehrbare Kanzlei Drake & Sweeney verwickelt ist.
Bewertung: 5 Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Grisham wieder in seiner Welt der Juristerei. Eine spannend und einfühlsam erzählte Geschichte!
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Der Richter
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 413 Seiten.
Der alte Richter ist tot. Erschüttert steht sein Sohn Ray im Arbeitszimmer, wo er den Verstorbenen gefunden hat, da fällt sein Blick auf einige Schachteln. Was er darin findet, hätte er im Haus seines strengen, stets korrekten Vaters nie erwartet. Hatte der Richter ein düsteres Geheimnis? Ray beschließt zu schweigen und auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen. Doch es gibt jemanden, der weiß, was Ray versteckt – und der es unbedingt haben will. Um jeden Preis.
Bewertung: 5 Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Ein spannender Roman, typisch Grisham.
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Der Klient
Roman von John Grisham. Taschenbuch; 538 Seiten.
Der elfjährige Mark gerät in die Gewalt des Mafia-Anwalts Jerome Clifford, der ihm ein tödliches Geheimnis verrät – und sich anschließend eine Kugel durch den Kopf schießt.
Bewertung: 5 Sterne
Rezension von: Manfred
Rezension: Grisham in Hochform! Sicher einer seiner besten Romane. Spannend bis zum Schluss.
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