Man tut, was man kann
Roman von Rath, Hans; Gebunden; 256 Seiten; 2009 Wunderlich; ISBN 978-3-8052-0870-3
Habe ich noch eine Affäre oder schon eine Beziehung? Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen? Und wie stoppe ich den ehrgeizigen Junior-Kollegen, der mit der Tochter des Chefs ins Bett geht?
Paul (42, geschieden) sucht Antworten, gemeinsam mit seinen neuen Mitbewohnern: Kollege Schamski steht eines Abends vor der Tür, weil er wegen mehrerer Seitensprünge zu Hause rausgeflogen ist. Freund Günther braucht eine Bleibe, weil er seine Wohnung gekündigt und seiner Traumfrau einen Antrag gemacht hat – etwas überstürzt, wie die Traumfrau fand. Und Bronko, ein talentloser Künstler und Gelegenheitschauffeur, ist sowieso schon länger obdachlos. Ab sofort schwinden Pauls Weinvorräte, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen. Und die Antwort auf fast alle Fragen ist klar: Man tut, was man kann.
Rezension von: Manfred
Bewertung: 4 Sterne
Reszension: Ein Buch für laue Sommerabende, luftig leicht geschrieben, leicht zu lesen, mit viel Situationskomik und genialen kabarettistischen Überzeichnungen. Eine gelungene Karikatur über Männer und ihre Klischees in (oder nahe an) den Midlifecrisis. – Lesenswert!
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